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Die Ursulakirche

Historie und Verbindung zu unserem Hotel

Die Ursulakirche ist nicht nur eine der meistbesuchtesten Kirchen in Köln, sondern hat auch eine starke Verbindung zu unserem Classic Hotel Harmonie.

Wir betreten die Emporenbasilika durch die große Eingangstür und werden entführt in eine andere Welt, eine Welt voller Glauben, Hoffnung und Schmerz. Das große Mittelschiff der Kirche ist aus hellen Steinen gebaut, offen und einladend. Das Mittelschiff ist höher als die zwei Seitenschiffe und mit Fenstern geschmückt. Vom Mittelgang aus können wir die doppelstöckigen Seitenschiffe erblicken, die Hauptmerkmale einer Emporenbasilika. An den Wänden des Chors der Ursulakirche hängen bemalte Holztafeln, die die Legende der Kirche und ihrer Namensgeberin darstellen. Als die nun heilige Ursula mit ihren 11.000 Begleiterinnen auf der Rückreise ihrer Pilgereise von Rom am Platz der heutigen Ursulakirche, damals noch weit vor den Toren Kölns, das Martyrium wegen ihres christlichen Glaubens erlitten hat, hatte wohl niemand damit gerechnet, was für eine Bedeutung diesem Ereignis fast 1000 Jahr später zugeschrieben wurde. 922 flüchteten die ersten Stiftsdamen nach Köln und suchten Schutz bei dem städtischen Erzbischof. Stiftsdamen leben in einer religiösen Gemeinschaft, legen aber, im Gegensatz zu Nonnen und Mönchen, kein Gelübde ab. Das Damenstift bekam den Namen „zu den heiligen Jungfrauen“ und wurde 1106 durch die Ausweitung der Stadt Kölns Teil dieser. Bei Ausgrabungen für die neue Stadtmauer fand man im gleichen Jahr am Platz der heutigen Ursulakirche viele menschliche Überreste, die als Überreste des Gefolges der heiligen Ursula interpretiert wurden. Daraufhin wurde die Kirche abgerissen und neu erbaut und steht zum größten Teil bis zum heutigen Tage genau so gegenüber von unserem Hotel. Die steinernen Sitzbänke, auf denen die Stiftsdamen ihren täglichen Gebeten nachgekommen sind, befinden sich noch heute an den zwei Seiten der Emporen, wo sie ihren eigenen Altar hatten.

Ein Highlight der Basilika bildet die „Goldene Kammer“. Durch eine aus dem Mittelalter stammenden, eisenbeschlagenden Tür betreten wir den Westbau der Ursulakirche. Der Raum, den wir betreten, wird als begehbares Reliquiar bezeichnet und zeigt wie kein anderer Ort in Köln die große Verehrung heiliger Gebeine und die Bedeutung der ursulanischen Jungfrauen in der Zeit des Barocks.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum wir Ihnen das alles erzählen?! Ein Teil unseres Hotels ist das ehemalige Kloster der Ursulakirche, welches 1890 erbaut wurde. Wir haben den Stil des Hauses beibehalten, hier und da eine Wand verrückt und die Zimmer und Flure mit individuellem Design zum Teil unseres Classic Hotel Harmonie umgebaut.

Und jetzt kommt das Beste – angeblich führte ein Tunnel von unserem Neubau, also dem ehemaligen Kloster, direkt zur Ursulakirche. Sie wissen ja, nach dem Umbau ist vor dem Umbau und wir werden uns auf jeden Fall auf die Suche nach eben diesem Tunnel begeben.